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3. Kapitel - Mordechai
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Mordechai geht am Palasttor nervös auf und ab. Mordechai:
In was haben wir uns da hineinziehen lassen. Meine Nichte Esther ist nun Königin im Palast von Achashverosh und ich, Mordechai, stehe hier heimlich Wache. Zwar habe ich Esther darauf verpflichtet geheimzuhalten, dass sie Jüdin ist und dennoch unsere Gesetze einzuhalten, aber wer weiß, was hier im Palast mit ihr geschieht?
Gerade eben habe ich hier am Tor ein Gespräch zwischen Bigthan und Teresh, zwei Offizieren der Wache belauscht.
Sie wollen Achashverosh vergiften und selbst den Thron besetzen. Ich muß Esther sofort informieren
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Esther kommt zum Palasttor.
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Esther: Sei gegrüßt, Onkel Mordechai. Mordechai: Ich grüße dich Esther.
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Mordechai: Bist du glücklich dort im Palast mit deinem König?
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Esther:
So weit man als Frau eines Königs glücklich sein kann. Schließlich hat er mich gegen meinen Willen dazu gezwungen. Er aber überhäuft mich mit Geschenken und wartet nun sehnlichst auf einen Thronfolger
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Mordechai:
Wir haben alle unsere Pflichten. Die Pflichten vor Gott sind jedoch die wichtigsten. Ich hoffe, Du hast unsere Gesetze nicht vergessen und befolgst die Schabbat-Ruhe.
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Esther: So, wie du es mich gelehrt hast, Onkel. Mordechai:
Dabei darf aber niemand erfahren, daß du Jüdin bist. Esther: Niemand weiß etwas und niemand wird es je erfahren. Mordechai:
Höre, Bigthan und Teresh - zwei Offiziere der Wache - wollen Achashverosh vergiften und das Reich zwischen sich aufteilen. Nur du hast die Möglichkeit, das zu verhindern. Eile zum König und decke die ruchlosen Pläne der beiden auf.
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